MICHAELA ŠPAČKOVÁ

Die tschechische Fagottistin Michaela Špačková sorgt als vielseitige Künstlerin und leidenschaftliche Kammermusikerin mit ihrem sensiblen und ausdrucksstarken Spiel für unvergessliche Erlebnisse. Seit der Saison 22/23 ist sie Solofagottistin im Konzerthausorchester Berlin unter Christoph Eschenbach. Zuvor sammelte sie Erfahrungen bei der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim und Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Zubin Mehta, Herbert Blomstedt und André Orozco-Estrada.

Als Solistin trat sie mit renommierten Orchestern wie dem Münchener Kammerorchester, dem ORF Wien und der Tschechischen Philharmonie auf und erhielt zahlreiche Preise bei renommierten Wettbewerben wie dem ARD-Musikwettbewerb, dem Prager Frühling Wettbewerb und dem Markneukirchen-Wettbewerb.

Ihr Ziel ist es, altmodische Vorstellungen über ihr Instrument zu verändern und es auf eine Weise zu repräsentieren, die solistische Auftritte verdient. Sie ist eine vielseitige Künstlerin, die gerne experimentiert und improvisiert und offen ist für unkonventionelle Kooperationen wie mit Stegreif.orchester – dem improvisierenden Orchester und für neue, ihr gewidmete Kompositionen für Solofagott von zeitgenössischen Komponisten.

Sie studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Prof. Volker Tessmann, wo sie derzeit ihr Konzertexamen absolviert und zuvor am Conservatoire Supérier de Musique et de Danse Paris bei Laurent Lefèvre. Während ihres Studiums erhielt sie großzügige Unterstützung vom Deutschlandstipendium, den Freunden Junger Musiker Berlin und der Oscar und Vera Ritter Stiftung.

Neben der Musik genießt Michaela Spaziergänge in der Natur, Lesen und Porträtfotografie. Außerdem ist sie eine überzeugte Umweltschützerin, eine unaufhaltsame Tier-, Pflanzen- und Lebensmittelretterin und engagiert sich für interkulturelle Aktivitäten wie musikpädagogische Konzerte und soziale und kulturelle Betreuung.